Buchcover von Bevor die Welt einen Namen bekam

Bevor die Welt einen Namen bekam

SA Robbestad

Bevor die Welt einen Namen bekam Eine altnordische Schöpfungsgeschichte von Ymir, Odin und der ersten Zeit der Welt

Band 1 der Reihe Norrøn mytologi og folklore

Vor der Sonne, vor den Menschen und vor der Zeit selbst existierte Ginnungagap.

Im Dunkel zwischen Feuer und Eis erwacht der Urriese Ymir zum Leben. Aus seinem Körper entspringt ein ganzes Geschlecht, aber auch die Kräfte, die ihn eines Tages stürzen werden. Als Odin und seine Brüder das erste Wesen der Welt herausfordern, wird der Kampf zum Beginn einer neuen Ordnung.

Aus Ymirs Blut entsteht das Meer. Aus seinen Knochen erheben sich die Berge. Aus seinem Schädel wird der Himmel geformt.

Bevor die Welt einen Namen bekam ist eine düstere und gewaltige Erzählung über Schöpfung, Macht und den Preis dafür, dem Chaos eine Form zu geben.

Bevor die Götter über die Welt herrschen konnten, mussten sie diejenige töten, die sie geboren hatte.

Im Dunkel Ginnungagaps erwacht Ymir, das erste lebende Wesen. Aus seinem Körper entspringt das Geschlecht der Riesen, und um ihn herum wächst eine Welt ohne Gesetze, Grenzen oder Sinn.

Doch drei Brüder sehen etwas anderes im Chaos.

Odin erkennt die Muster.
Vili besitzt die Kraft.
Ve kann die Welt zusammenfügen.

Um Midgard zu erschaffen, müssen sie den Urriesen fällen und seinen Körper in Erde, Meer, Berge und Himmel verwandeln. Der Sieg wird zum Beginn des Zeitalters der Götter – und des Schicksals, das sie eines Tages auslöschen wird.

Eine düstere, gewaltige und philosophische Nacherzählung des altnordischen Schöpfungsmythos.

Buchdetails

Art
Kurzgeschichte
ISBN
  • 978-82-92302-13-2 PDF
  • 978-82-92302-18-7 EPUB
Erschienen
Originalsprache
Bokmål
Reihe
Norrøn mytologi og folklore (#1)
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Über das Buch

Bevor es Erde oder Himmel gab, lag Ginnungagap zwischen Niflheims ewigem Frost und Muspelheims verzehrenden Flammen.

In dieser grenzenlosen Leere wandert die Urkuh Audhumla durch ein Meer aus Gift und Dunkelheit. Als Feuer auf Eis trifft, erwacht Ymir – das erste lebende Wesen der Welt, gewaltig, ungezähmt und ohne Kenntnis von Gut oder Böse. Aus seinem Körper wächst das Geschlecht der Reifriesen heran, während Audhumla Buri, den Stammvater der Götter, aus dem Urreif leckt.

So beginnt der Streit zwischen zwei Prinzipien: dem Chaos, das ohne Absicht erschafft, und dem Willen, der der Schöpfung eine Form geben will.

Aus Buris Geschlecht stammen Odin, Vili und Ve. Die drei Brüder entdecken Muster in der wilden Urwelt und träumen von etwas, das es zuvor nie gegeben hat: einer Welt mit Ordnung, Grenzen und Sinn. Doch um sie zu erschaffen, müssen sie sich gegen Ymir wenden, die eigentliche Quelle allen Lebens um sie herum.

Als der Urriese fällt, wird sein Körper zum Baumaterial der neuen Welt. Das Blut wird zum Meer, das Fleisch zur Erde, die Knochen zu Bergen und der Schädel zum Himmelsgewölbe. Midgard und Asgard nehmen Gestalt an, doch die Schöpfung hat ihren Preis. Mit der Zeit kommt auch das Schicksal, und mit dem Schicksal die Gewissheit, dass selbst Götter eines Tages fallen können.

Bevor die Welt einen Namen bekam ist eine literarische und atmosphärische Nacherzählung des altnordischen Schöpfungsmythos. Der Roman erkundet, wie Ordnung aus dem Chaos entsteht, wie Gewalt zur Grundlage der Zivilisation werden kann, und warum jede Schöpfung auch den Keim ihres eigenen Untergangs in sich trägt.

Für Leser nordischer Mythologie, epischer Fantasy, düsterer Schöpfungsmythen und Geschichten, in denen die Götter ebenso fehlbar sind wie die Welt, die sie zu beherrschen versuchen.

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